Willkommen beim Verein Partnerschaft Usingen Chassieu e.V.

Boule am Sonntagnachmittag

Hier ein paar Impressionen zu unserer fröhlichen Boule-Runde mit überregionaler (Usingen, Kransberg, Wehrheim, Neu-Anspach, Weilrod) und internationaler (Deutschland, Schweiz, Norwegen, England) Beteiligung bei herrlichem Wetter und einem Gläschen Rotwein.

Wir treffen uns jeden 2. und 4. Sonntag im Monat ab 16h auf unserem Boule-Platz im Schleichenbach mit unterschiedlich grosser Beteilgung. Hier ist jeder herzlich willkommen, der gerne Boule spielen möchte, eine Mitgliedschaft im Partnerschafts-Verein ist da für nicht erforderlich.

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Ein Schweinchen verbindet

Dieser Artikel wurde uns freundlicherweise von der Taunuszeitung zur Verfügung gestellt:


Boule-Spieler sind gesellige Menschen
Um festzustellen, welche Kugel der Zielkugel, dem sogenannten Schweinchen, am nächsten gekommen ist, muss man schon ganz genau hinschauen. Um festzustellen, welche Kugel der Zielkugel, dem sogenannten Schweinchen, am nächsten gekommen ist, muss man schon ganz genau hinschauen.

Von Micaela Nakatenus

Wenn der Partnerschaftsverein Chassieu zum Boulespiel lädt, geht‘s nicht nur um die schweren Kugeln.

Usingen. Ein Spiel im Aufwind: Immer mehr Erwachsene, Jugendliche und Kinder in Deutschland haben Freude an Boule. Das Spiel aus Frankreich mit den silbrig glänzenden Kugeln entspannt und ist doch spannend. Es ist ein Spiel, das Feingefühl erfordert, um die Kugel mit dem richtigen Schwung möglichst nahe an die Zielkugel zu befördern. Es ist ein Spiel, das Angriffslust verlangt, um die Kugel des Gegners wegzuschießen. Doch vor allem ist es ein Spiel, bei dem man schnell neue Kontakte knüpfen kann.

Nette Treffen

Das wissen auch die Mitglieder des Partnerschaftsvereins Usingen-Chassieu, die seit 2009 in der warmen Jahreszeit jeden zweiten und vierten Sonntag zum Boulespielen einladen. «Auf dem Spielplatz am Schleichenbach finden sich Männer und Frauen nicht nur aus Usingen, sondern auch aus Wehrheim, Neu-Anspach, Riedelbach und Weilrod ein», erklärte Wolfgang Niedenhoff, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins, beim Treffen am vergangenen Sonntag.

Und wenn die Mannschaften gegeneinander spielen, tun sie es meist in internationaler Besetzung: Neben Deutschen sind Schweizer, Engländer, Polen und Norweger mit von der Partie. Wichtiger als das Gegeneinander im Spiel ist dem Partnerschaftsverein aber das gesellige Miteinander. Und so gönnen sich die Spielerinnen und Spieler in den Pausen auch gerne mal ein Glas Wein.

Schnell kommt man dabei ins Gespräch: «Inzwischen haben wir alle längst unsere E-Mail-Adressen ausgetauscht», berichtete Daniel Marcuard beim Treffen am Sonntag, an dem acht Männer und Frauen teilnahmen. Mehr noch: Durch das Boulespiel hat der Partnerschaftsverein in den vergangenen Monaten zwei neue und sehr aktive Mitglieder gewonnen.

«Jedes Mal, wenn wir uns im Schleichenbach auf dem Spielplatz versammeln, bringen Sieglinde und Ernst Muschweck Sitzgarnitur und Gläser für das gemütliche Beisammensein mit», schwärmte Wolfgang Niedenhoff. Lange wird das Ehepaar Muschweck dies aber nicht mehr tun können. Denn wenn das Wetter ungemütlich wird, endet die Usinger Boulesaison.

Im nächsten Frühjahr will man sich dann beim Brunnen im oberen Teil des Schlossgartens treffen. «Im Unterschied zum Spielplatz am Schleichenbach werden uns dort gleich zwei Bahnen zur Verfügung stehen», so der Vereinsvorsitzende.

Chanson-Abend

Doch Gelegenheit, sich wiederzusehen, gibt es schon viel früher. Bereits am nächsten Freitag wartet auf Liebhaber französischer Kultur ein besonderer Leckerbissen: Der Schauspieler und Musiker Moritz Stoepel wird von 20 Uhr an in der Hugenottenkirche unter dem Titel «temps de vivre» Chansons, Gedichte und Szenen aus der französischen Literatur verschiedener Jahrhunderte präsentieren.

Im November trifft man sich wieder zu einem Stammtisch, bei dem dieses Mal ausschließlich Französisch gesprochen werden soll. Wer nicht nur wissen will, wie man in Frankreich schreibt und spricht, sondern auch, wie man dort feiert, sollte auf dem Usinger Weihnachtsmarkt nach dem Stand des Partnerschaftsvereins Ausschau halten. Dort werden die Mitglieder Champagner ausschenken, den sie aus der Champagne mitgebracht haben.

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Nachlese zum Stadtfest in Chassieu am 11.September 2010

Zur Information über unsere Anwesenheit am Stand beim Stadtfest in Chassieu haben wir folgenden Artikel der Presse weitergeleitet, der die Atmosphäre bei unseren Freunden in Chassieu und den Ablauf am Stand genau widergibt:

Während beginnend mit dem Freitagabend in Usingen die Kerb tobt, die sich dann bis Montag hinzieht, begeben sich am 10.September 10 Mitglieder des Partnerschaftsvereins Usingen/    Chassieu nach Südfrankreich, um beim Stadtfest in Chassieu mit einem deutschen Stand vertreten zu sein.
Nach einer langen Fahrt am Freitag, geht man am Samstagmorgen bei schönem und warmem Wetter rechtzeitig zum dortigen Marktplatz, um den Stand, die Tische und die Stühle sowie die Zelte aufzubauen. Unsere französischen Freunde hatten bereits am Vortage alles besorgt, so dass der Aufbau zügig vorangeht. Das ist auch notwendig, weil anschließend sofort die Vorbereitungen der Küche gestartet werden und nicht zu vergessen, dass der Anstich des Bierfasses vonstatten gehen muss. Bereits gegen 10 Uhr kommen die ersten Chasselans, um das Licher Pils mit viel Schaum zu geniessen.
Unter der Leitung des Küchenchefs, Daniel Marcuard, kam die Küche schnell in Schwung mit vielen Bratwürsten, Steaks und dieses Mal mit leckeren Bratkartoffeln sowie natürlich mit deutschem Sauerkraut, so dass bald ein gewisser Duft über dem Marktplatz wehte.
Was in diesem Jahr das Ehepaar Gerhard und Jutta Schmitt mit ihren großen Bratkesseln gezaubert haben, war einmalig. Schon kurz vor 12 Uhr war eine lange Schlange vor der Ausgabe zu sehen. Ingo Klieber, Ingrid Bellemans sowie Marc van de Velde hatten alle Hände voll zu tun. An der Kuchenausgabe stand das Ehepaar Niedenhoff, die neben Kaffee und Kuchen auch deutschen Wein sowie Utensilien der Stadt Usingen verkauften wie T-Shirts, Taschen, Tassen, Mützen und dergleichen mehr. Viel Arbeit hatte Michael Hahn am Zapfhahn, der dieses Jahr bedingt durch das günstige Wetter 120 Liter Licher Pils verkaufen konnte. Nebenbei sind aber noch Flaschen verkauft worden. Ein einmaliger Erfolg!
Insgesamt lief der Verkauf  am Stand sehr gut und man hofft, dass nach Abzug der Kosten wieder Geld für die Kasse übrig bleibt, denn man will in diesem Jahr noch am 1.Oktober den „Französischen Abend“ in der Hugenottenkirche  finanzieren mit dem bekannten Künstler Moritz Stoepel.
Wie in jedem Jahr ist das Stadtfest in Chassieu auch ein Treffpunkt am Stand für die Freunde der deutsch/ französischen Gemeinschaft. Natürlich werden viele auch durch das gute Essen und die deutschen Biere und Weine angezogen. Die Aufmerksamkeit, die für die deutsch-französische Freundschaft bei einem solchen Stadtfest erzeugt werden kann, ist nicht zu verachten und sollte uns daher unbedingt erhalten bleiben. Insgesamt hat man den Eindruck, dass der Zulauf größer geworden ist.

Daher hat es uns sehr gefreut, dass wir am Sonntagmorgen bei einem langen Brunch im Garten von Bernd Lauterjung -wieder bei schönstem Wetter- uns wieder austauschen konnten mit vielen Gesprächen und Planungen für die Zukunft, so dass die Partnerschaft mit viel Motivation weiter lebt.

Allerdings war die Rückfahrt erschwerlich, da nach schönem Wetter im Süden Frankreichs dann im Elsaß wolkenbruchartiger Regen niederprasselte, um dann erst gegen 23 Uhr wieder in Usingen zu sein. Dennoch war die Fahrt ein großartiges Erlebnis! Image

Moritz Stoepel in der Hugenottenkirche

 

Wir möchten Sie hiermit über ein Highlight dieses Jahres informieren: Im Rahmen des 20jährigen Vereinsjubiläums am 01.Okotber (Freitag) veranstaltet der Partnerschaftsverein Usingen-Chassieu einen "Französischen Abend" mit dem bekannten Künstler "Moritz Stoepel" unter dem Titel "Temps de vivre" um 20 Uhr in der Hugenottenkirche.
Bei diesem außergewöhnlichen Abend dreht sich alles um Frankreich, und wir werden Chansons, Gedichte und Szenen aus dem literarischen Frankreich verschiedener Jahrhunderte erleben.
Außerdem werden wir wieder französische Gäste aus Chassieu begrüßen dürfen. Der Usinger Bürgermeister, Herr Steffen Wernard, hat auch zugesagt.

Moritz Stoepel, der bereits im Oktober letzten Jahres als "Francois Villon" einen großartigen Erfolg in Usingen hatte, ist bekannt dafür, dass er während 2 Stunden mit leisen und lebendigen Tönen sein Publikum mitreißen kann mit seinen grandiosen Darbietungen in Gesang und Worten und auch als Schauspieler für immer lebendige Szenen sorgt. Er fällt dabei schon durch sein markantes Gesicht und seine Haarpracht auf.

Der Usinger Anzeiger berichtete letztes Jahr wie folgt:
"Moritz Stoepel benutzt als Multitalent viele Möglichkeiten. Seine Stimme im Gesang und Sprechgesang. Mal leise einschmeichelnd, mal laut fordernd, mal atemlos rezitierend, mal genüsslich lang ziehend. Seine Auswahl der Musikinstrumente ist gigantisch wie Klavier, Akkordeon, Flöte, Rassel und vieles mehr. Nicht zu vergessen seine Mimik, die zwischen Pathos und Abscheu, Verständnis und Ahnungslosigkeit rangiert."

"Wer ihn gesehen hat, will mehr."

Es lohnt sich daher, diesen hochklassigen Künstler am 01.Oktober wieder zu erleben. Es wird mit Sicherheit wieder ein großartiges Erlebnis werden. Der Eintritt beträgt € 15; für Mitglieder und Jugendliche beträgt er € 13. Während der Pause werden kleine Häppchen für den Hunger sowie Franszösischer Wein gereicht.

Bitte auf das Plakat klicken, um es in voller Größe zu sehen.

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Rundbrief September 2010

Hier ist er aktuelle Rundbrief im Monat September 2010 mit den Themen

Bitte klicken Sie auf die folgende Grafik, um den Informationsbrief als PDF herunterzuladen:

Partnerschaftsinfo 2010 09

 

Französischer Abend „Temps de vivre“ mit Moritz Stoepel am 01.Okt.2010

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Ehrung für Frankreich-Fan

Liebe Mitglieder,

Die Taunuszeitung stellte uns folgenden Beitrag über die Ehrung unseres Mitglieds Veronika Brähler zur Verfügung. Auch wir möchten uns hiermit noch einmal für ihre langjährige und engagierte Mitarbeit in unserem Verein bedanken.

Der Vorstand

 


Von Tatjana Seibt

Die Stadt hat auch in diesem Jahr wieder engagierte Bürger, die im Einsatz für die Allgemeinheit unterwegs sind, geehrt. Wir stellen die Preisträger in einer Serie vor.

Usingen. Veronika Brähler (69) ist von Natur aus offen, herzlich und bringt allem Neuem gegenüber auch eine entsprechende Neugier mit. Frankreich hat es ihr schon seit ihrem ersten Urlaub in der Provence mit 18 Jahren angetan, und irgendwie ist da der Funke doch so übergesprungen, dass sie zu diesem Land immer eine ganz besondere Verbindung gehalten hat.


Als sie Romanistik studierte, ging sie für zwei Semester an die Universität nach Montpellier. «Das war nicht ganz uneigennützig, denn die Uni lag nur elf Kilometer vom Mittelmeer entfernt. Ich habe mir ausgemalt, dass ich da die Sommerferien am Meer verbringen könnte und genauso war es dann auch», sagt sie schmunzelnd.

Mit Frankreich verbinde sie ausschließlich positive Erfahrungen. Und deshalb fiel es der Lehrerin für Französisch und Englisch auch ganz leicht, sich von Anfang an bei der Städtepartnerschaft Usingen-Chassieu zu engagieren.

«Ich war vom ersten Tag an dabei», sagt sie nicht ohne Stolz. Fremde Leute zu treffen, ein Land zu entdecken und auch selbst immer wieder Fremde für kurze Zeit bei sich aufzunehmen, das ist genau ihr Ding. 1995, als der Städtepartnerschaftsverein Usingen Chassieu gegründet wurde, wollte sie sich gerne mit einbringen, etwas zur Völkerverständigung beitragen und helfen, Vorurteile abzubauen. Und von denen gab es jede Menge.

«Aber wenn man sich mit Land und Leuten beschäftigt, dann merkt man schnell, dass es eben nur Vorurteile und Klischees sind», sagte Brähler. Als eine Schriftführerin gesucht wurde, hat sie das Amt gerne angenommen. Damit verbunden waren auch immer die Vorbereitung und Organisation der Treffen von Usingern und Franzosen.

Als 1997 ein neuer Präsident gesucht wurde, hat sie sich auch dazu bereit erklärt. «Und es hat mir viel Freude gemacht», sagt sie. Doch als die Arbeit im familiären Bereich immer mehr zunahm, musste sie schließlich kürzertreten und übernahm von 2003 bis 2009 wieder das Amt der Schriftführerin. «Schön ist, dass in diesem Vorstand auch immer die Ämter ein bisschen wechselten, so dass eigentlich immer neue Ideen entstanden und es den Verein in dieser Form heute noch gibt.»

Und trotz all der Jahre ist sie immer noch mit Begeisterung dabei, hat Spaß an der Sprache und hilft, wo immer es geht. Aus den Treffen seien im Laufe der Jahre auch echte Freundschaften entstanden und das sei natürlich ebenfalls ein Aspekt gewesen, der sie gerne habe mitarbeiten lassen.

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Unsere Kontaktadressen

Sie können uns unter den folgenden Adressen via Email erreichen:

Zentraler Posteingang: Paul Martini
Email:

Vorstand allgemein: Paul Martini
Email:

Jugend: Thomas Schirra und Volker Sedlaczek-Li
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Events: Ingrid Bellemans
Email:

Recht: Vanessa Jäger
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Unterkünfte: Simone Leißner
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Radtour: Peter Steinbach
Email:

Webmaster: Peter Steinbach
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Zusammenfassung Pfingsfahrt Chassieu 2010

von unserem Mitglied Christina Jung (Usinger Anzeiger)

Die Städtepartnerschaft zwischen Usingen und Chassieu ist jetzt zwanzig Jahre alt. Deshalb stand die traditionelle Pfingstfahrt in die französische Stadt ganz unter dem Zeichen des Jubiläums. Am Freitag startete ein Bus Richtung Chassieu, außerdem waren drei Kleinbusse der Feuerwehr Usingen unterwegs, denn man möchte den Kontakt zwischen den beiden Wehren intensivieren. An Bord des Busses 13 Mitglieder des Wernborner Chores Da Capo, die ihren Beitrag zur deutsch-französischen Freundschaft mit Gesang leisten wollten. Mit an Bord auch der Usinger Jugendpfleger Jochen Würz, der sich um eine Intensivierung der Jugendkontakte – mit Erfolg – bemühen wollte. Schon eine Woche zuvor war eine deutsch-französische Radlertruppe losgefahren, um mit der „Tour de Jumelage“ einen besonderen Akzent zu setzen. Diese Tour hat ebenfalls Tradition, sie findet alle fünf Jahre statt.

Vier Tage, von denen allerdings zwei für Hin- und Rückreise abgezogen werden müssen, hatte man Zeit, sich an die Anfänge der Partnerschaft zu erinnern und die deutschen Gäste wurden schon bei der Einfahrt nach Chassieu mit einem „Herzlich Willkommen unsere deutschen Freunde“ am „Usinger Kreisel“ freundlich begrüßt. Dann erfolgte die Verteilung in die Gastfamilien und knüpfte die ersten Kontakte. Die französischen Gastgeber verteilten außerdem praktische und hübsche Taschen mit dem Schriftzug „Usingen Chassieu“, die gut ankamen. Im Laufe des Aufenthalts gab es noch weitere Erinnerungsstücke für die deutschen Gäste – so beispielsweise Kugelschreiber mit der Aufschrift Chassieu-Usingen und Memory-Sticks, auf denen eine Videopräsentation „20 Jahre Partnerschaft“ zu sehen ist.

Für Samstag und Sonntag hatten die Gastgeber ein Programm erarbeitet, welches auch Zeit für die freie Gestaltung in den Gastfamilien ließ. Am Samstag bekam man zunächst die Musikschule von Chassieu, die auch eine Abteilung für klassischen und modernen Tanz umfasst, zu sehen. Danach ging es in die Mediathek, die sehr gut genutzt wird und neben Büchern und CDs auch Internet und Zeitschriften – alles auf dem neuesten Stand – anbietet. Die Grundschule von Chassieu mit der Vorschule sowie die Schrebergärten bildeten weitere Besuchspunkte. Während man in den Schrebergärten die Sonne genoss, zeigte man sich von der Grundschule sehr beeindruckt und auch die Mediathek ließ so manchen Usinger etwas neidisch seufzen.

Im Stadion wartete man dann auf die Einfahrt der Tour de Jumelage, die mit ein wenig Verspätung, aber umso herzlicher begrüßt, gegen 13 Uhr ankamen. Mit einem Picknick ließ sich der Hunger bekämpfen und die deutsch-französischen Gespräche drehten sich um die Tour de Jumelage sowie weitere Themen. Mit einer Übung der französischen Jugendwehr, gefolgt vom Einsatz der deutschen Floriansjünger, ging es weiter – angefeuert gingen beide Übungen gut über die Bühne und nass, aber zufrieden kehrten die „Pompiers“ wieder zurück in ihre Gastfamilien.

Am Abend traf man sich dann im Theater von Chassieu, wo Schüler der Gesamtschule Chassieu ihre ganz eigene Version der „Nibelungen“ demonstrierten – mit viel Eifer und Spielfreude waren die Schülerinnen und Schüler bei der Sache und ernteten frenetischen Applaus. Dann trat der Chor von Chassieu, Resonance, mit viel Sangesfreude auf die Bühne und mit Liedbeiträgen von „Da Capo“ aus Wernborn, die natürlich auch ein Lied gemeinsam mit den französischen Freunden geprobt hatten, kannte die Begeisterung kaum noch Grenzen. Die Wernborner Sänger hatten zudem ein Dankeschön-Lied für die französischen Gastgeber intoniert, welches ebenfalls gut ankam. Mit einer Videopräsentation über 20 Jahre Verschwisterung endete der unterhaltsame Abend im Theater, welches über 400 Plätze hat und für vielerlei kulturelle Veranstaltungen geeignet ist.

Der eigentliche Festakt fand am Sonntagnachmittag statt – mit einem leckeren Aperitif ging es los, gefolgt von einem viergängigen Menü mit Wein und Sekt bereitete man den Boden für eine etwa zweistündige offizielle Feier, die wiederum von Musik ummantelt wurde. Feierliche Reden vom Vorsitzenden des französischen Partnerschaftsvereinsvorsitzenden, Etienne Herlant, und von Usingens Vereinschef Wolfgang Niedenhoff, sowie dem französischen Bürgermeister Alain Darlay sowie Altbürgermeister Matthias Drexelius wurden gefolgt vom Generalkonsul Deutschlands, Ingo Radcke, und Jerome Starla, einem hochrangigen Politiker der Region, wechselten sich ab und unterstrichen, wie wichtig die deutsch-französische Freundschaft sei. Gerade in Zeiten der Krise sei es wichtig, dass die Basisarbeit erfolgreich erfolge. Die deutsch-französische Freundschaft sei nicht immer selbstverständlich gewesen, lebe vom gegenseitigen Kennenlernen und bilde die Grundlage für Frieden, Freiheit und Wohlstand, im Großen wie im Kleinen.

Viel Lob gab es zudem für die einzelnen Akteure der Freundschaft zwischen Usingen und Chassieu, wobei auch Altbürgermeister Matthias Drexelius, der die Freundschaft immerhin zwölf Jahre begleitete, mehr als lobend erwähnt wurde. Gastgeschenke auszutauschen war obligatorisch und am Rande wurde nochmals erwähnt, dass bei der diesjährigen Kunstausstellung von Chassieu auch einige Werke von deutschen Hobbykünstlern mit dabei sind.

Den Nachmittag verbrachte die Jugend von Usingen mit ihren französischen Freunden beim Bowling und später in Lyon, wohin es auch viele Gastfamilien zog. Der Montagmorgen mit der Abreise kam für viele viel zu früh. Erneut wurden Grundsteine für deutsch-französische Freundschaften gelegt und man freut sich nunmehr auf ein Wiedersehen auf dem Usinger Stadtfest. Den Wein, den die Franzosen dann anbieten werden, hat der deutsche Reisebus schon nach Usingen transportiert…

Hier noch ein paar weitere Presseartikel aus unserer Umgebung und aus Chassieu, die zu unserer Pfingsfahrt erschienen sind (bitte auf die Bilder klicken für die Großansicht):

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Radtour: Pfingsten in Chassieu

Nachdem wir in Chassieu (nach ca. 900 km Fahrt und insgesamt 6000 Höhenmetern den Berg hinauf) so liebevoll empfangen wurden, verbrachten wir die nächsten Tage bei unseren Gastfamilien und beim Rahmenprogramm, welches unsere Gastgeber aus Frankreich für uns bereitet hatten. Am Montag fiel es dann allen schwer, Abschied zu nehmen und in den Bus zu steigen. Die Aussicht, dass wir Radfahrer uns erst in 5 Jahren zu Pfingsten wiedersehen würden, gefiel uns gar nicht. Also haben wir uns spontan entschlossen, dass wir uns im September nächsten Jahres für eine neue gemeinsame Tour treffen werden; dieses Mal im Schwarzwald. Von dort aus werden wir dann gemeinsam Tagestouren in den Schwarzwald, die Rheinebene und ins Elsass machen. Als Basislager dafür hat unser Mitstreiter Marcus von Cube bereits sein Haus im Schwarzwald angeboten, und somit ist die Aussicht, uns dort zu treffen, schon recht konkret. Mit diesem Ausblick im Kopf fiel uns dann der Abschied deutlich leichter.

Hier ein paar Impressionen vom Programm aus Chassieu:

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Abendprogramm am Samstag u.a. mit dem Chor "DaCapo" aus Usingen-Wernborn.

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Das Buffet zum Sektempfang am späten Sonntagvormittag.

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Stillleben zum Sektempfang

Nach dem Sektempfang kam dann das eigentliche Essen.

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Hier der Link zur Speisekarte. Das Essen war mehr als reichlich und ein echter Genuss. Hier noch mal das Bild voller Größe.

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Der offizielle Teil der Veranstaltung am Sonntag.

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Das Abschiedsfoto am Montag. Hier gibts das Bild auch noch mal im Großformat.

Wir möchten an dieser Stelle noch einmal unsere Gastfamilien in Chassieu für die herzliche Aufnahme danken.

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8. und 9.Etappe: Lons-Le-Saunier über Bourg-en-Bresse nach Chassieu

Die letzten 2 Tage stellten keine große Herausforderung mehr für uns dar. Von Lons-le-Saunier bis Bourg-en-Bresse waren es nur ca. 80km und nur 560 Höhenmeter. Da wir mittlerweile Beine wie Schraubstöcke haben, war dies bis zum frühen Nachmittag erledigt. Wir entschlossen uns also, das Königliche Kloster Brou mit der imposanten Abteikirche zu besuchen. Dort hörten wir fasziniert unserer Führerin durch die Kirche zu, die die spannende Geschichte von Philibert und Margarete von Österreich erzählte. Am Abend gab es dann ein schönes und letztes geneinsames Abendessen in der Klosterschule, in der wir übernachteten. Interessant war hier übrigens die Atmosphäre in den Zimmern, die ein wenig an die Krankenhausromantik der 70er Jahre erinnerte.

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Am nächsten Morgen ging es dann los zur letzten Etappe in Richtung Chassieu. Gut 75 km ohne nenenswerte Steigungen waren am Vormittag zur bewältigen. 75km vor dem Mittagessen? Für uns mittlerweile kein Problem; wir sind stolz auf uns. Unterwegs stoßen 2 weitere Gruppen von Fahrradfahrern aus Chassieu zu uns. Die Menge der Radfahrern (ich schätze gut 40), die wie ein Strom durch die Straßen rauscht, ist wirklich beeindruckend. Bekleidet mit den neuen Trikots unserer Sponsoren fahren wir nach Chassieu herein.

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In Chasieu wird uns ein triumphaler Empfang bereitet. In Formation fahren wir ins Stadion nach Chassieu ein, es gibt lauten Beifall, und alle Honoratioren der Sadt Usingen und Chassieu bekunden die Größe der Leistung und die tiefe Verbundenheit der beiden Städte. Jedem Fahrer wird ausserdem ein Orden und den Tourführern ein Pokal überreicht. Danach werden wir alle mit einem üppigen Essen belohnt, während das Rahmenprogramm des Tages beginnt. Aber das ist eine andere Geschichte.

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Hier noch 3 Dokumente zur Veranstaltung:

Lied zur Radtour (PDF)

Video zum Lied zur Radtour (AVI mpeg4)

Einfahrt ins Stadion (AVI mpeg4)

 

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