Willkommen beim Verein Partnerschaft Usingen Chassieu e.V.

7. Etappe: Vaux et Chantegrue nach Lons-le-Saunier 92km

Nach der Anstrengung von gestern wird es heute einfacher, sagt unser Tourführer Bernard. Es wird nur eine kleine Etappe von etwa 80 Kilometern. Das Frühstuck in unserer Herberge ist einfach, aber gut. Leider haben wir Regenwetter. Auf über 800 m Höhe ist der Regen einfach nur unangenehm. Es dauert eine ganze Weile, bis sich der verfrorene Trupp in Bewegung setzt. Noch sind wir im Jura. Klar, dass es ein wenig rauf und runter geht. Das wir nicht so viele Berge zu erwarten haben, kann man ja mal probieren, wie schnell man die hinauf kommt. Es geht ganz gut.

Unser erster Stopp in einer kleinen Berggemeinde lädt zum Verweilen ein. Wir setzen uns in ein Café und genießen einen großen Milchkaffee. Mit heißer Milch, versteht sich. Nach einiger Zeit geht es weiter. Wir sind immer noch im Jura, also geht es auch ordentlich rauf und runter. Vor allem rauf. Das Wetter bleibt kalt und nass, aber zum Glück ändert sich das im Laufe des Tages. Immer mal wieder verlockt uns die Sonne, uns der wärmenden Kleidung zu entledigen. Jedes Mal kommt gleich danach eine rasende Abfahrt bei bedecktem Himmel oder feuchtem Wetter. Frieren gehört heute irgendwie dazu.

Ein Abzweigung weist den Weg zu Quelle des Flusses Ain. Das schauen wir uns an. Die Straße ist sehr rauh und am Ende unbefestigt. Aber mit der Zeit wird man härter und das Zutrauen zu den Rennrädern wächst. Der Asphaltweg endet abrupt auf einem löchrigen Schotterwegen. So weit geht das Vertrauen nicht, den ein oder anderen Meter schiebt man besser. Auch dieser Weg endet irgendwann. Einige von uns lassen die Räder stehen und gehen zu Fuß weiter. Andere warten. Und Patrick nimmt sein Rad auf die Schulter und folgt uns. Was jetzt folgt ist eigentlich kein Weg sondern eine Kletterpartie über glitschige Hangwege, die mit provisorischen Stufen gangbar gemacht sind. An einem Stacheldrahtzaun, der wohl Kühe am Ausbüchsen hindern soll, werden wir kurz aufgehalten. Patrick ist samt Fahrrad immer noch dabei. Die eigentliche Quelle ist nicht sehr spektakulär, sie befindet sich mitten auf einer Bergwiese. Patrick trennt sich von uns und sucht die Straße. Wir kehren um und treffen bald die anderen wieder. Patrick ist schon da. Kurz nach der Quelle finden wir noch eine malerische Ecke mit einem kleine Wasserfall. Wie so oft in Frankreich wird der Höhenunterschied zur Stomgewinnung genutzt.

In Champagnole ist Mittagsrast. Wir schlagen wieder gut zu, 3000-4000 Kalorien pro Tag in das Soll. Ob die Etappe wirklich so einfach ist, wie angekündigt? Es geht weiter, natürlich wieder aus dem Tal raus. Bergan, was sonst? Wir haben immer noch "gute Beine" und treten ordentlich rein. Natürlich können wir Paul, unserem Crack, nicht Paroli bieten. Dem Berg leider auch nicht. Die kleinen Gänge tragen uns dennoch hinauf. Aber dann geht es bestimmt hauptsächlich runter. Ganz bestimmt.

An einem kleinen Campingplatz an einem See, immer noch im Jura, machen wir einen Stopp. Es geht langsam weiter. Wir verlassen den tiefer gelegen See. Weiter oben haben wir eine grandiose Aussicht.

Nach einer weiteren Kaffeepause mit unserer Versorgungseinheit sind bis zum Ziel nur noch 20 Kilometer zu bewältigen. Eigentlich geht es bergab. Aber nicht immer. Bei Gegenwind schon gar nicht. Auf einer großen Durchgangsstraße können wir endlich in geschlossener Formation die Räder laufen lassen. Das geht gut bis an die Kreuzung, an der auch die Fromagerie "La vache, qui rit" liegt. Den Käse findet man in Frankreich in jedem Supermarkt. Was dann nicht vorhersehbar war, ist der Rest unseres Weges. Das Ziel Montciel ist zwar nicht mehr weit weg. Aber es kommt uns unerreichbar vor. "Montciel" heißt so viel wie Himmelsberg. Nomen es Omen. 18% Steigung über 1-2 Kilometer und das am Ende des Tages! Das Haus, ein ehemaliges Priesterseminar, entschädigt mit ordentlichen Zimmern, einer grandiosen Aussicht und gutem Essen.

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Erster Halt in Nozeroy in der schönen Altstadt.

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Wasserfall in der Nähe der Ain-Quelle

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Auf dem Weg zur Ain-Quelle. Patrick gibt alles und trägt sein Rad den ganzen rutschigen Weg hinunter.

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Fahrradtausch: Ginette auf dem Fahrrad von Peter. Wo ist bitte das Pedal?

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Fahrradtausch: Andersherum ist es besser, aber der Sattel könnte noch einen halben Meter höher sein.

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Badeseee Auf der Strecke: Hier sind im Sommer 95% der Besucher aus den Niederlanden.

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Unser Tourbegleiter André vor unserem neuen Quartier, dem ehemaligem Priesterseminar Mont Ciel.

 

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5. und 6. Etappe: Colmar über Lucelle nach Pontarlier

Nachdem wir gestern keine Internet-Verbindung hatten, versuchen wir heute, beide Etappen gemeinsam darzustellen.
Wir verliessen Colmar bei strahlend blauem Himmel und passierten das Elsass entlang der Elsässer Weinstrasse. Die kleinen Weindörfer entlang dieser Strasse begeisterten durch ihre Einzigartigkeit und ständig konnten wir Störche mit ihren Jungen sehen. Am Abend erreichten wir nach einm steilen Anstieg (15%) den Grenzort Lucelle ander Schweizer Grenze. Hier übernachteten wir in einer ehemaligen Klosteranlage.
Am nächsten morgen brachen wir bei äußerst kühlen Temperaturen (4°) auf zur Königsetappe (130km, 1650 Höhenmeter). Die ersten Steigungen am frühen Morgen weckten unsere Lebesngeister. Die Tour führte durch die Schweiz entlang des Höhenkammes des Juras. Hier waren etliche Steigungen zu bewältigen, die nach Abschluss grandiose Aussichten auf die umgebende Landschaft boten. Bei der feuchten und eiskalten Mittagspause in Chaux-de Fonds galt das Hauptmotto: "Wie kann man in möglichst kurzer Zeit möglichst viele nahrhaftes Essen zu sich nehmen?" Schliesslich galt es, den erheblichen Kalorienverlust durch die Anstrengungen und durch die bittere Kälte auszugleichen.

Am Nachmittag wurde es dann schließlich freundlicher, und wir erreichten in der Abendsonne Vaux-et-Chantegrue. Wir sind sehr zufrieden. Wir hatten vorab alle eine Menge Respekt vor dieser Tour, und wir waren uns nicht sicher, ob es alle schaffen würden. Aber alle sind gut durchgekommen. Der Taunus wird uns in Zukunft keinen Mühe mehr bereiten, so viel ist klar.


Hier ein paar Bilder zur Tour:

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4. Etappe Haslach nach Colmar 100km

Heute verließen wir Haslach bei Sonnenschein und frischen Temperaturen und fuhren über die Heidhöhe zunächst nach Waldkirch. Dort hatte unser Mitfahrer Marcus von Cube in seinem Haus in der Altstadt uns zum Mittagessen im Hof eingeladen. Vielen Dank, Marcus, es war sehr schön bei Dir!
Nach einer langezogenen Pause in der Sonne fuhren wir dann über Emmendingen nach Sasbach am Kaiserstuhl. Hier hatten unsere Tourbegleiter wieder für wohlschmeckenden Kaffe und Kuchen gesorgt.
Bei viel Gegenwind überquerten wir dann am Nachmittag die französische Grenze und fuhren nach Colmar.
Nach einem schmackhaften Abendessen in der Altstadt von Colmar vielen alle müde ins Bett. Morgen wird ein langer Tag.

P.S.: Wahrscheinlich wird es morgen mangels Internet-Verbindung keinen neuen Bericht geben.

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Radtour nach Chassieu 3.Etappe: Pforzheim nach Haslach im Kinzigtal 115km

Nach einem hervorragenden Frühstück bei unserem Wirt in Haslach machten wir uns auf zur 3. Etappe in den Schwarzwald. Diese Etappe ist besonders anspruchsvoll wegen der Länge von 115km und insbesondere wegen der 1300 Höhenmeter, die zu bewältigen sind. Einige von uns hatten noch nie zuvor eine Tour dieses Schwierigkeitsgrades bewältigt, aber alle haben es geschafft!
Die erste Rast machten wir in Bad Wildbad im Kurpark. Selten haben wir einen derart schönen Park gesehen, der dem Lauf der Enz folgte. Unsere Französichen Freund waren begeistert.
Auf dem Hochrücken des Schwarzwaldes empfingen uns dann apäter unsere Quartiermeister mit Nudelsalat, Käse, Baguette und Rotwein. Da es sehr kalt und windig war, versorgten sie später zur Erwärmung (der Jahreszeit entsprechend) mit heißem Glühwein.
Bei einem gelungenen Abendessen in der historischen Innenstadt von Haslach konnten wir den Tag noch einmal Revue passieren lassen.
Hier ein paar Impressionen zur Tour:

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Uwe hat mit seiner Spezialanfertigung bis jetzt gut mithalten können. Probleme machen nur noch die engen Kniewinkel auf den längeren Etappen.

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Morgen sind wie bereits in Frankreich (Colmar). Dann gibt es neue Informationen.

 

 

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Infos zum Pfingsttreffen 2010 in Chassieu - Abfahrt und Rückfahrt nach Usingen

Pfingsttreffen mit unseren Partnerschaftsfreunden in Chassieu

Vom 21.  bis zum 24. Mai 2010  findet dieses Jahr zum zehnten Mal unsere traditionelle Reise nach Chassieu statt und wir feiern dieses Jahr das 20-jährige Bestehen unserer Partnerschaft - Jumelage.

 

Das Programm anlässlich des Jubiläums mit Schwerpunkt in Chassieu wird unsererseits ange-reichert mit der Teilnahme des Chores DaCapo aus Usingen-Wernborn mit Auftritt am Samstagabend beim gemeinsamen Chorabend mit dem Chor aus Chassieu und der Teilnahme der Jugendfeuerwehr Usingen an dem Wettkampf mit der Jugendfeuerwehr Chassieu am Samstagnachmittag. Als Höhepunkt findet am Sonntag nach dem offiziellen Festakt mit Mittagessen ein Freilichtauftritt des Orchesters mit Michel Trux statt.  Am Sonntagabend, wenn die Gäste in den Familien verweilen, werden die Jugendlichen voraussichtlich wieder zu einem Jugendtreff zusammenführt. Zusätzlich bieten wir die Gelegenheit an, am Sonntagabend, außerhalb des offiziellen Programmes, an einem abendlichen Spaziergang durch die Altstadt von Lyon teilzunehmen und wer möchte kann auf privater Basis auch den ganzen Abend in Lyon verbringen.

 

 

Abfahrt:

 

Abfahrt am Freitag, den 21.05.10 um 14 Uhr(pünktlich!) in Usingen, Neuer Markplatz

(Eintreffen gegen 13.30 Uhr erwünscht zwecks Verstauens von Koffern etc.).

Ankunft in Chassieu ca. 23 Uhr.

 

Rückfahrt:

 

Rückfahrt ab Chassieu, Montag, 24.05.08 um 11.00 Uhr;

Ankunft in Usingen, Neuer Marktplatz, ca. 20 Uhr.

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Radtour nach Chassieu 2.Etappe: Heidelberg nach Pforzheim 80km

Gestern 23:00: Anruf vom Hotel in Pforzheim: "Wir haben einen Wasserrohrbruch. Wir mussten das Hotel vorübergehend schliessen."
Besorgnis breitet sich aus: Wo sollen wir dann so kurzfristig übernachten? Dann kommt die Erlösung: Der Wirt des Hotels hat uns in einer befreundeten Pension genügend Zimmer reserviert.

So konnten wir also morgens also in aller Ruhe zunächst die schöne Altstadt in Heidelberg besichtigen und uns dann auf den Weg in Richtung Pforzheim machen.
Petrus meinte es heute ein wenig besser mit uns als gestern. Es hat kaum geregnet, allerdings ware es sehr kalt; es wurde kaum über 8 Grad.

Besonders angetan waren unsere französichen Gäste von Heidelberg und Bretten, wo wir auch eine Stop einlegten. Insgesamt war die heutige Strecke aber nicht sehr beschwerlich; wir sehen sie als Vorbereitung auf den morgigen Tag, wo uns ca. 120 km und 1300 Höhenmeter erwarten.

Am Abend erlebten wir dann eine große Überrascheung: Herr Schweigert vom Gasthof Sonnenberg in Pforzheim, der am heutigen Tag eigentlich geschlossen hatte, begrüßte uns bei der Ankunft bereits mit einer Erfrischung, was ihm spontanen Beifall einbrachte. Aber es kam noch besser: Er hatte uns in der kuerzen Zeit noch ein fürstliches Abendessen zubreitet, welches seinen Abschluss mit einem Eisbecher mit Kirschwasser fand. Wir haben uns rundum wohl gefühlt. Wir möchten also an dieser Stelle noch ein großes Lob an Herrn Schweigert und sein Team aussprechen und seinen Gasthof ausdrücklich empfehlen.

Hier noch ein paar Impressionen von der 2. Etappe.

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Morgen gibt es wieder mehr Infos zur Tour.

 

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Radtour nach Chassieu 1.Etappe: Usingen nach Heidelberg 140km

Um 08:50 verlieesen 24 Radler Usingen, um nach in das knapp 800km entfernte Chassieu (bei Lyon) aufzubrechen. Herr Liese empfahl der Gruppe, doch bitte die Autobahn zu benutzen, damit man im Radio ständig hören könne, wo sich die Truppe gerade aufhält.

Um Verwicklungen mit der Polizei zu vermeiden, wurde dann doch an der ursprünglich geplanten Strecke festgehalten. Die Strecke ging über Köppern, Frankfurt, Darmstadt, Lorsch und Ladenburg nach Heidelberg. Zum Glück hat es nicht die ganze Zeit geregnet und auch nicht so stark.

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So kamen die Teilnehmer fröhlich und guter Dinge nach 140km in der Jugendherberge Heidelberg an.

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Quartiermeister Jürgen Russ und André hatten schon alles vorbereitet. Auch der Grill war schon angeheizt, so dass sich alle Teilnehmer sich gleich auf Würstchen und Grillfleisch stürzen konnten.

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Speziell für die Tour wurde von Frau Schmitt auch ein Kuchen gebacken. Danke Jutta, der Kuchen ist schon weg!

Nach ein paar Bierchen und ein paar Gläschen Wein geht es dann ins Bett. Denn schließlich wollen wir morgen Heidelberg besichtigen und danach nach Pforzheim fahren.

Morgen gibt es wieder mehr Infos zur Tour.

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Umleitung ab Bad Wildbad

Ich habe mal eine Alternativ-Route für die große Steigung von Bad Wildbad nach Freudenstadt ausgearbeitet. Ab Bad Wildbad kann man mit den Lift 300hm auf den Berg fahren und kann dann ca. auf gleicher Höhe mit dem Mountainbike durch den Wald fahren. So spart man sich ca. 240hm Anstieg.

Berechnung:

Ergebnis: Das lohnt nicht wirklich. Die 140hm Anstieg, die man sich spart, machen durch schwereren Wege wieder wett, ausserdem ist die Strecke länger.

{gallery}radtour/wildbad{/gallery}

 

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Radtour Höhenprofile

Hier sind die Höhenprofile der einzelnen Strecken samt Streckenverlauf. Wir haben die Strecke noch ganz leicht modifiziert, um um einen besseren Streckenverlauf zu bekommen (z.B. in Frankfurt). Diese Änderungen sind hier noch nicht eingepflegt.

Die Strecken in Frankreich haben wir vom Computer berechnen lassen. Diese kann vom tatsächlichen Streckenverlauf abweichen, da sie gegen die tatsächlich von den Challins geplanten Strecke überprüft wurde. Dies dient also lediglich als grober Anhaltspunkt.

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Detailkarten zur Radtour ( genauer Streckenverlauf)

Hier alle Bilder zum Streckenverlauf der Radtour. Wir haben die Strecke noch ganz leicht modifiziert, um um einen besseren Streckenverlauf zu bekommen (z.B. in Frankfurt). Diese Änderungen sind hier noch nicht eingepflegt.

Erklärung zur Bildreihenfolge:

Bitte auf die Bilder klicken, um sie im Vollbildmodus zu sehen.

EDIT: Die letzte Karte ist jetzt auch aktuell, mit dem Hotel Arc en Ciel in Colmar in der Route de Sélestat 38.

{gallery}radtour/verlauf{/gallery}

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